Bushcraft-Seminar

Bushcraft-/ Survival-/ Naturhandwerk

Das Bushcraft-Seminar hat neben dem Verbindungsaufbau mit dem natürlichen Lebensraum, das Erlernen von Techniken die dazu befähigen in der Wildnis zu leben zum Ziel. Wir schaffen uns eine Unterkunft, lernen Feuer ohne Feuerzeug zu machen, stellen unser Kochgeschirr selber her und beschäftigen uns mit der Beschaffung von natürlicher Nahrung. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Wildnispädagogik Ausbildung ist es, zu lernen auf den überzogenen Einsatz von Konsumgütern zu verzichten und die Zufriedenheit und Ruhe, die mit einem natürlichen Lebensstil und dem Eingebunden Sein in eine Clan ähnliche Gemeinschaft einhergeht zu erfahren. Es geht bei der Bushcraft nicht darum möglichst schnell aus der Wildnis zu entkommen, sondern sich in der Natur einzurichten.

Facts

Dauer: 4 Tage

Teilnehmerzahl: 6-12 TN

Durchführungsort: Heidelberg / Frankfurt oder Freiburg in Baden Württemberg

Unterkunft: im eigenen Zelt

Verpflegung: Gruppenversorgung (gemeinschaftliches Kochen)

Kosten: 600 € als Einzelseminar, im Rahmen einer Ausbildung günstiger.

Inhalte

  • Umgang mit Messern und Werkzeugen
  • Lager & Hüttenbau
  • Kochen auf dem Lagerfeuer
  • Feuer Techniken (Feuerbohrer, Feuer schlagen etc.)
  • Gewinnung von Trinkwasser
  • Löffel brennen
  • Schnur aus Naturmaterialien herstellen
  • Sitzplatzarbeit
  • Heilpflanzenkunde
  • Essbare Wildpflanzen / Bäume und Sträucher
  • Bogenschießen
  • Knotenkunde
  • Naturschutz
  • Rechtslage

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Inhalt des Bushcraft-Seminars

Das Bushcraft-Seminar findet auf einem naturnahen Wald- und Wiesengrundstück statt. Es wird größtenteils auf Komfort verzichtet. Hierdurch wird es einfacher sich auf die Natur einzulassen und an seiner Naturverbindung zu “arbeiten. Die Sitzplatzarbeit ist die “Meditationstechnik” in der Wildnispädagogik. Zum einem geht es um die Innenschau zum anderen geht um Naturbeobachtung und Naturverbindung. Wenn wir genau beobachten und uns auch auf emotionaler Ebene auf die Natur einlassen schaffen wir sowohl Erkenntnisse über die natürlichen Zusammenhänge, als auch Erkenntnisse über uns selbst.

Weiterhin werden in diesem Seminar Inhalte vermittelt die uns ein weitestgehend autarkes Leben in der freien Natur ermöglichen. Dies schafft uns neben der physischen auch eine große psychische Freiheit. Aufgebaut nach der TWS Regel ( Trocken-Warm-Satt) werden in diesem Kurs die Inhalte Lagerbau, Feuertechniken und Nahrungsbeschaffung behandelt. Neben der Beschäftigung mit Nahrungspflanzen wird auch auf Heilpflanzen eingegangen.

Die Erforschung der Pflanzenwelt ist ein wichtiges Thema des Seminars.

Welche eßbaren Pflanzen um uns herum ergeben eine schmackhafte Mahlzeit?

Mit welcher Pflanze kann ich Schmerzen lindern?

Mit welchen Pflanzen kann ich heilende Salben erstellen?

Damit nähern wir uns selbst der Natur wieder an und üben gleichzeitig andere Menschen mit guten Fragen zu motivieren.


Zum Lagerbau gehört natürlich auch die Kenntnis von Knoten und die Fähigkeit sich Seile und Schnüre selber herstellen zu können.

Bogenschießen ist nicht neben der Jagd- und Kampfkunst eine hervorragende Methode zur Schulung der Achtsamkeit. Im Zen Buddhismus ist es sogar ein eigener Schulungsweg. Bogenschießen hilft Ruhe und Konzentration zu finden. Neben diesen Vorteilen ist es auch eine hervorragende Methode zur Selbstreflexion. Der Bogenschütze sieht unmittelbar die Folgen seines Handelns und seiner Gemütsverfassung.

Die gesamte Ausbildung besteht neben den praktischen Ausbildungsseminaren aus einem intensiven Heimstudium der heimischen Tier- und Pflanzenarten. Neben der didaktischen Herangehensweise steht das Eigenstudium im Vordergrund. Nur wer selber eine intensive Verbindung zur Natur aufbauen konnte, kann diese auch anderen vermitteln.

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