Vorstellung Outside e.V. im Klassenfahrten Magazin

Outside e.V. ist ein gemeinnütziger verein der sich zum Ziel gesetzt hat  hochwertige erlebnispädagogische Veranstaltungen zu bezahlbaren Preisen durchzuführen. Wir verstehen uns als humanistische Einrichtung die Gewalt, Unterdrückung und Rassismus ablehnt. Wir streben das Ideal einer humanen und freien Gesellschaft an ohne die gesellschaftlichen Realitäten aus dem Auge zu verlieren.

Weiterhin sind wir sehr naturverbunden und was liegt näher als seinen Arbeitsgebiet in diese zu verlegen.

Outside e.V. veranstaltet sehr viele Kurse in der Natur. Dies ist eine weitere Aufgabe für uns Menschen an die Natur heranzuführen und Ihnen diese näher zu bringen. Unser Schwerpunkt liegt auf Seilaktionen bzw. Veranstaltungen in Mittelgebirgen bzw. alpinen Landschaften. Das liegt daran das wir uns dort in einer ursprünglicheren und eindrücklichen Umwelt bewegen die unserer Meinung sehr starke Erlebnisse vermitteln kann ohne das „die Pädagogen nachhelfen müssen“.

Die Idee entstand 1994 von Dirk Nüßer erlebnispädagogische Veranstaltungen so günstig wie möglich anzubieten um auch einkommensschwachen Teilnehmern ( die ja sehr oft solche Maßnahmen besonders nötig haben) es zu ermöglichen. Es fanden sich sehr schnell Unterstützer der Idee worauf Outside e.V. .gegründet wurde. Ein weiteres Aufgabengebiet sind Veranstaltungen für Unternehmen. Mit diesem Zahlungskräftigen Kunden wird die Finanzierung der Idee gesichert. Ein weiteres Ideal von Outside ist die Förderung des Sportes, speziell des Bergsportes. Dies geschieht durch die Durchführung günstiger Kletterkurse und Trekkingtouren.

 

. Aufgrund unserer Sorgen um den Klimawandel verzichten wir momentan darauf Fernreisen anzubieten und auch unsere Touren die wir anbieten haben wir auf Ziele reduziert die sich mit dem Zug erreichen lassen.

 

.Outside e.V. hat sehr stark in den letzten Jahren stark expandiert. Wir arbeiten mittlerweile mit 18 Jugendherbergen zusammen und bieten für diese Programme an . Die Inhalte reichen von klassischen erlebnispädagogischen Aktionen über Gewalt und Suchtpräventionsmaßnahmen bis naturpädagogischen Veranstaltungen.

Mit unseren Themenbezogenen Veranstaltungen wie Indianer, Steinzeit oder Piratenwochen streben wir den Brückenschlag zwischen Erlebnispädagogik und Naturpädagogik an. Im Winter finden Schneeschuh und Langlauftouren statt Iglubau und Eskimowochen

Mittlerweile besteht das Team aus 28 Mitarbeitern, Trainern und Praktikannten.

Wir haben fast ausschließlich sehr positive Rückmeldungen. Das bestärkt uns in der Ansicht den richtigen Weg zu gehen. Sehr viele Gruppen kommen auch aus sozialen Brennpunkten. Bei meinen vorherigen Arbeitgebern waren es weitaus weniger was uns zeigt das wir mit unserer Preispolitik gerade auch diese Klassen erreichen womit wir sehr zufrieden sind da die meisten Mitarbeiter einen (sozial)-pädagogischen Hintergrund haben und mit einem klaren sozialen Auftrag in ihre Arbeit gehen.

Immer mehr werden auch exklusivere Veranstaltungen gefragt. Seien es exklusivere Ziele wie z.B. dieses Jahr waren wir mit einer Gruppe auf Korsika und dies Gruppe wünschte regionalen Anbau und reiste mit dem Zug an. Das sind Veranstaltungen die uns sehr freuen, da sich bei solchen Gruppen die Wünsche eins zu eins decken. Es ist aber natürlich klar das sich das nicht alle Gruppen leisten können.

Weiterhin bieten wir zwei Zusatzausbildungen Erlebnispädagogik an.

  1. Die Erlebnispädagogische Zusatzausbildung (ERZ) ist eine umfassende Ausbildung die Menschen in den Stand versetzen sollen unabhängig und eigenverantwortlich Aktionen durchzuführen
  2. Die Grundausbildung Erlebnispädagogik ist wie der Name schon sagt der kleine Bruder von Erz.

Die Teilnehmer werden in den Stand versetzt Veranstaltungen eigenständig aber an vorgegeben Seilstellen durchzuführen.

Ich arbeitete bis 1994 als Sicherheitsbeauftragter bei einem der größten erlebnispädagogischen Anbieter in Deutschland. Ich wünschte mir andere Strukturen für die Arbeit und wollte günstig aber trotzdem mit gut ausgebildeten Leuten arbeiten. Mein jetziger Beruf verbindet zwei wesentliche Aspekte meiner Persönlichkeit. Seit meiner Kindheit bin ich ein sehr naturverbundener Mensch und fühle mich „draußen“ wesentlich wohler als in Häusern oder Städten. So oft es geht „was leider nicht mehr so oft ist“ bin ich in der Natur und vornehmlich in den bergen unterwegs. Ebenso fühle ich mich meinen Mitmenschen verpflichtet und engagiere mich seit meiner Jugend in sozialen Projekten. Hierdurch lag es nahe einen sozialen Beruf zu ergreifen. Durch meinen jetzigen Beruf habe ich die perfekte Synthese dieser beiden Triebfedern meines Handelns.

Die Zukunftspläne liegen in dem Bau von Hochseilelementen und kleinen Hochseilgärten in unseren Partnerjugendherbergen.