Definition Erlebnispädagogik

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Definition Erlebnispädagogik2018-11-06T12:15:33+00:00

Definition Erlebnispädagogik

“Erlebnisse sind Bewusstseinsvorgänge, in denen der Mensch tief innerlich und ganzheitlich von der Sinn- und Wertfülle eines Gegenstandes ergriffen wird.”
Erlebnispädagogik wird immer öfter als Ergänzung und Bereicherung zu den gängigen Erziehungs- und Bildungswegen herangezogen. Es steht als selbstständiges Fachgebiet in enger Verzahnung mit Freizeit-, Sozial-, Familien-, Kultur-, Schul-, und Sportpädagogik.

Situationen mit Erlebnischarakter werden herbeigeführt und pädagogisch genutzt, indem sich der/die Betreffende intensiv mit einem ausgewählten Thema beschäftigt. Somit werden in der Erlebnispädagogik Aktion und Spannung mit Körper- und Kopfarbeit verbunden. Die Handlung und der damit verbundene Lerneffekt prägen sich durch erhöhte Intensität und ganzheitliche Sinneserfassung stark und vor allem nachhaltig sein.

Einige Perspektiven von erlebnispädagogischen Aktionen sind:

  • Auseinandersetzung mit der eigenen Person
  • Gruppen als Raum der Auseinandersetzung
  • Lebensqualität unter einfachen Bedingungen erfahren
  • subjektive Herausforderung trotz objektiver Sicherheit

Die Erfahrungsräume, die genutzt werden:

  • Selbsterfahrung im Bezug auf Grenzen und Fähigkeiten
  • Gruppenerfahrung in Interaktionsprozessen
  • Spannung und Entspannung
  • Natur-, Partner- und Körpererfahrung