Erlebnis- und Wildnistherapie-Fortbildung

Erlebnis- und Wildnistherapie-Fortbildung von Outside e.V.

“Die Wildnis in mir!”

Die Erlebnis- und Wildnistherapie-Fortbildung ist der Meisterkurs der Outdoorausbildung und die dritte Stufe des Ausbildungskonzeptes. Die Wildnis- und Erlebnistherapie geht von einem schamanistischen Weltbild aus. Die Welt besteht aus Kräften die positiv und negativ auf den Menschen wirken können. Negative Kräfte sollen entfernt und durch positive Kräfte ersetzt werden.

Facts

Dauer:  7 Seminartage + Heimstudium

Termine: zum Kalender

Teilnehmerzahl: 4 -10

Voraussetzung: Wildnispädagogik-Ausbildung und Teilnahme am Wildnistherapie-Seminar

Durchführungsort: Taintrux / Vogesen, (F) / Dreiländereck Freiburg

Kosten:  600 € bei Anreise mit Bus und Bahn ansonsten 700 €

Inhalt

Die Erlebnis- und Wildnistherapie-Fortbildung ist eine sehr persönliche und sensitive Ausbildung, die sehr stark die Selbsterfahrung betont. Methoden der Selbsterkennung und Selbstfindung stehen im Fokus der Wildnistherapieausbildung.

  • Schwitzhüttenzeremonie
  • Visionssuche / Solo
  • Wickel & Auflagen
  • Rhythmische Einreibungen
  • Medicine Walk
  • Waldbaden
  • Landart
  • Biografiearbeit
  • Meditation / Imagination
  • Yoga

Termine

Kontakt

Wildnistherapie ist eine sehr erfolgreiche Methode und hat unserer Ansicht nach in den Bereichen der Persönlichkeitsentwicklung und Problemklärung große Vorteile gegenüber anderen Methoden. Es muss jedoch klar gestellt werden, dass die Wildnistherapie eine herkömmliche Psychotherapie nicht ersetzen kann, sondern nur als flankierende Maßnahme fungieren kann.

Therapeutische Fortbildung “Die Wildnis in mir”: Selbsterfahrung in der Wildnistherapie und Erlebnistherapie

WildnistherapieIn dieser Fortbildung erfolgt eine Selbstbeschau in Form der Biografiearbeit und eine Visionssuche zur Findung des eigenen Weges und der eigenen Aufgabe. Initiationsrituale werden vermittelt, da sie eine mächtige Bewusstmachungsmethode sind. Wildniswanderungen, Bergbesteigungen oder die heilige Jagd sind traditionelle Initiationsrituale und ein wichtiges Element in dieser Fortbildung .

Neben der Selbsterfahrung wird immer wieder der Bogen zu den eigenen Teilnehmern mit der Frage gespannt: ” Wie wendet der angehenden Wildnistherapeut die Methode an.”

Kultureller Hintergrund

Die Abgrenzung zur Visionssuche-Leiter-Ausbildung oder Schwitzhüttenleiter-Ausbildung besteht in der Ausgewogenheit der Elemente und dem offenen Umgang mit Traditionen. Hierbei wird die Wildnistherapie-Ausbildung von unterschiedlichen Weltbildern und Systemen beeinflusst. Der angehende Visionssuche-Leiter / Schwitzhüttenleiter ist wiederum angehalten, seine eigenen Erfahrungen in die Rituale mit einfließen zu lassen. Trotz dieser Offenheit geht der Kern unseres Schwitzhüttenrituals auf die Lakota Tradition zurück.

Ablauf

Ein großes Augenmerk lege ich auf den Schutz der Persönlichkeit jedes Einzelnen. Es wird nach eigenem Befinden festgelegt, wie viel jeder Einzelne von sich preisgibt und wie weit er gehen will.

Die Übungen können in Einzel- oder auch in Partnerkonstellationen durchgeführt werden. Hierzu wird unser abgelegenes Wildnisgebiet aufgesucht und übernachtet wird unter dem Tarp (Zeltplane).

Unsere Lehrmeister

In der Ausbildung beziehen wir uns auf die großen alten Lehrer wie Lame Deer, Sun Bear oder Schwarzer Hirsch wobei wir allerdings nicht starr vorgegebenen Ritualen folgen. Es ist wichtig, seinen eigen Stil und seiner Vision zu folgen. Schauen wir in die Kultur der First Nations, so hat jeder Stamm und teilweise haben sogar die einzelnen Familien ihre eigenen Rituale. “Der Erfolg zählt” ist das Motto der Ausbildung!